Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Sonderbedingungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sie die Grundlage für den Geschäftsverkehr mit unseren Kunden der Henrik Halstrick und Dietmar Sörries GbR (nachfolgend kurz Immodax GbR). Sie bewirken, dass der Vertragsabschluss durch ein vorformuliertes Regelwerk vereinfacht, beschleunigt und standardisiert wir.

§ 1 Vertraulichkeit

Alle durch uns erteilten Informationen und Unterlagen inklusive unserer Objektnachweise sind ausschließlich für unsere Kunden bestimmt und dürfen nur mir schriftliche Einwilligung der Immodax GbR an Dritte weitergegeben werden. Erfolgt gleichwohl eine Weitergabe an Dritte und kommt dadurch ein Vertrag zustande, so kann der Adressat – unbeschadet weiterer Schadensersatzansprüche – Schadensersatz in Höhe der vereinbarten Provision schulden.  

§ 2 Datenschutz

Der Auftraggeber erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Immodax GbR zur Erfüllung Ihrer Verpflichtungen gefugt ist, sie notwendigen personenbezogenen Daten des Auftraggebers nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen zu verarbeiten.

§ 3 Haftungseinschränkung

Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Irrtum, Zwischenverkauf und Zwischenvermietung bleiben vorbehalten. Hinsichtlich der Objekte ist die Immodax GbR auf die Auskünfte der Verkäufer, Vermieter, Verpächter, Bauherren, Bauträger und Behörden angewiesen. Sämtliche Angebote basieren auf Informationen, die der Eigentümer oder Dritte erteilt haben; eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit kann deshalb nicht übernommen werden. Darüber hinaus übernimmt die Immodax GbR für die Objekte keine Gewähr, unter anderem für eine bestimmte Größe, Güte und Beschaffenheit und haftet nicht für die Bonität des Vertragspartners.  

§ 4 Vertragsabschluss

Mit dem Abschluss eines durch unsere Maklertätigkeit zustande gekommenen Kauf- bzw. Miet- oder sonstigen Vertrages ist die im Angebot angegebene Maklerprovision zu zahlen. Wenn Nebenabreden getroffen oder Ersatzgeschäfte abgeschlossen werden (z. B. Anmietung statt Ankauf oder Ankauf statt Anmietung), mit denen der angestrebte wirtschaftliche Erfolg erreicht wird, so hat die Immodax GbR einen Anspruch auf die vereinbarte Maklerprovision.  
Ist die von der Immodax GbR nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluss des Vertrages dem Empfänger bekannt, ist er verpflichtet, dies der Immodax GbR unverzüglich zu erklären und den Nachweis zu führen, woher seine Kenntnis stammt. Spätere Einwendungen braucht die Immodax GbR nicht gegen sich gelten zu lassen. Wird ein angebotenes Objekt später durch Dritte erneut angeboten, erlischt dadurch der Provisionsanspruch des Erstanbieters nicht. Um eine doppelte Provisionszahlung zu vermeiden, wird empfohlen den nachfolgenden Anbietern die Vorkenntnis in Textform mitzuteilen und auf deren Maklerdienste zu verzichten.
Der Auftraggeber wird den Makler unverzüglich von einem Vertragsabschluss unterrichten; er ist verpflichtet ihm eine Vertragsabschrift zu übersenden.

§ 5 Provision

Die Provision entsteht aus der Gesamtkaufsumme und wird fällig mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages. Die Provisionspflicht entfällt nicht, wenn der Vertrag ohne uns direkt oder durch Dritte zum Abschluss gekommen ist. Der Provisionsanspruch bleibt auch dann bestehen, wenn der abgeschlossene Vertrag später aufgehoben wird.

Kommt es aufgrund der Tätigkeit des Maklers zum Abschluss eines Vertrags (z.B. Kauf, Miete, Pacht), wird die ortsübliche Provision geschuldet, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wird. Dies gilt auch dann, wenn die Bedingungen des Vertrages von den in dem überlassenen Angebot genannten Konditionen abweichen. Ein Provisionsanspruch entsteht auch, wenn der Vertrag erst nach Vertragsbeendigung abgeschlossen wird.

Von einem Vertragsabschluss über eines der uns angebotenen Objekte ist uns, auch nach Beendigung des Auftrages, unverzüglich Mitteilung zu machen. Die Vertragsbedingungen sowie die Vertragspartner sind uns zu nennen.  

§ 6 Doppeltätigkeit

Die Immodax GbR kann sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer tätig werden und von beiden eine Provision verlangen.

§ 7 Rückfragenklausel

Im Verhältnis zu dem Eigentümer eines Objektes, das uns zur Vermakelung übertragen wurde, gilt, dass der Eigentümer verpflichtet ist, vor Abschluss des beabsichtigten Hauptvertrages (Kaufvertrag oder Mietvertrag) unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners bei der Immodax GbR rückzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch unsere Tätigkeit veranlasst worden ist.

§ 8 Tippgeber-Regelungen

Tippgeber sind natürliche oder juristische Personen, die nicht Eigentümer des Objektes (Haus, Wohnung oder Grundstück) sind.

Die Tippgeberprovision beträgt zehn Prozent der von der Immodax GbR erzielten Netto-Provision.

Für die Tippgeberprovision müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Objekt (Haus, die Wohnung oder das Grundstück) ist uns bisher nicht bekannt.
  • Das Objekt wird noch nicht öffentlich zum Verkauf angeboten, zum Beispiel über Inserate in Zeitungen, das Internet, Verkaufsschilder am Objekt, Schaukästen oder andere Hinweise.
  • Das Objekt befindet sich in Deutschland oder Europa
  • Das Objekt wurde erfolgreich von uns verkauft oder vermietet.
  • Vollständige Zahlung der o. g. erzielten Netto-Provision durch den Käufer.

Die Tippgeberprovision wird dann unverzüglich fällig.

Für eine Versteuerung der empfangenen Tippgeberprovision ist der Tippgeber zuständig.

§ 9 Mündliche Nebenabreden

Mündliche Nebenabreden sowie Änderungen oder Ergänzungen eines Auftrages haben nur Gültigkeit, wenn sie in Textform getroffen werden. 

 
§ 10 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Ist der Kunde des Maklers Kaufmann i. S. § 1 HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat der Kunde keinen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Geschäftssitz der Immodax GbR vereinbart.

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein oder werden, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Die unwirksame Bestimmung soll gemäß § 306 Abs. 2 BGB durch die gesetzliche Regelung ersetzt werden, sofern das weitere Festhalten an dem Vertrag keine unzumutbare Härte für eine Vertragspartei darstellt.

Rheine, im Mai 2019